Die Frauenfriedenskirche in Frankfurt am Main-Bockenheim wurde 1929 geweiht und gilt als die zentrale Gedächtniskirche für die Toten und Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Sie ist die einzige Kirche im deutschsprachigen Raum, die insbesondere auf die Initiative von Frauen hin errichtet wurde. Unter der Leitung des Katholischen Deutschen Frauenbundes entstand ein Ort des Gedenkens an die Opfer des Ersten Weltkrieges und der Bitte um Frieden. Das Ensemble aus Kirche, Ehrenhof und Gemeindehaus, das zu den bedeutendsten Sakralbauten des 20. Jahrhunderts zählt, steht als Denkmal von nationaler Bedeutung unter Denkmalschutz.

Dem Gedanken der Stifterinnen verpflichet und in ihrer Nachfolge, bemüht sich der Förderverein Frauenfrieden e.V. , den Kirchen- und Gemeindebau zu erhalten und das Gemeindeleben des Kirchortes sozial und kulturell zu fördern.

Seit Beginn des Jahres 2017 ist  Frauenfrieden einer der fünf Kirchenorte der neu gegründeten Gemeinde Sankt Marien Frankfurt am Main und die Frauenfriedenskirche die Hauptkirche der Gemeinde. 

Den Gründungsgottesdienst für die Gemeinde Sankt Marien Frankfurt zelebrierte am 5. Februar 2017 der Bischof von Limburg, Dr. Georg Bätzing, mit über 500 Gläubigen.